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Der robuste, relativ große Jagdterrier hat einen langen, kräftigen Fang mit einem starken Gebiß. Das dichte Fell ist meist schwarz oder dunkelbraun mit lohfarbenen Abzeichen, kann aber auch ganz rot gefärbt sein. Sowohl rauh- als auch glatthaarige Spielarten kommen vor. Etwas Weiß an Brust und Zehen ist erlaubt. Es handelt sich um einen reinen Jagdgebrauchshund, der berühmt ist für seine hervorragende Nase. Die ersten Berichte stammen aus dem 14 Jahrhundert. Im Schriftum der Äbtissin Juliana Berners tauchten diese Hunde, die der Jagd auf wide Tiere dienten, erstmals auf. Der Deutsche Jagdterrier wurde für die Jagd auf Füchse und Wildschweine gezüchtet. Mutig geht er dafür auch durch dichtes Gebüsch oder Brombeergestrüpp. Fremden gegenüber neigt er zu Mißtrauen. Seinem Herrn ist er treu ergeben. Der Jagdterrier leistet Hervorragendes in der Bodenjagd und ist ein sehr guter Stöberhund,besonders auch an Sauen. Als Schweißhund und Verlorenbringer leichten Wildes arbeitet er sehr gut und findet auch ausgezeichnete Verwendung für jede Art der Wasserjagd. Außerdem ist er ein scharfer Wächter und Schutzhund. Die Züchterische Arbeit vor rund 50 Jahren hat sich also gelohnt! Anders als in Großbritannien, erfaßte man hier den Jagdterrier zuchtbuchmäßig, ohne daß er zum Mode-Schauhund geworden wäre, wie in England z.B. Lakeland und Welsh Terrier. Ganz im Gegenteil. Der Deutsche Jagdterrier nimmt es an Passion und Raubzeugschärfe mit jedem englischen Working Terrier auf; ist zudem aber ein vielseitig einsetzbarer Jagdhund in allen deutschen Revieren. Seine angeborene Schärfe und Härte sowie der ausgeprägte Freiheits- und Bewegungsdrang und eine gute Portion Hartnäkigkeit machen eine konsequente Führung notwendig. Der DJT ordnet sich auch nur seinem Führer unter. Er ist ein hervorragender Bauhund. Dank seiner ausgeprägten Wasserfreude gut als Wasserwildstöberer und -apporteur auszubilden. Auch bei der Schweißarbeit vermag der DJT Spitzenleistungen zu vollbringen, insbesondere auf der Raubwild- und Raubzeugwitterung. Spurlaut ist ihm angeboren. Dem Jagdterrier bei der Arbeit zuzuschauen, mit welchem Eifer er sich rücksichtslos einsetzt, egal was von ihm gefordert wird, macht auch dem Nichtjäger viel Freude. Der Jagdterrier will und muß arbeiten. |